Bloggerlife | Hinter den Kulissen eines Fotoshootings und wie ich zu meinem Blog Fotografen kam

Fotoshootings sind in der Bloggerszene ein wichtiges Thema und je nachdem welche Art von Blog man führt, geht es einfach nicht ohne Fotos.

Ohne Fotograf also kein Blog. Zumindest in meinem Fall. Denn für mich als Möchtegern Fashionblogger ist das einfach unabdinglich. Fotograf und Model bzw. Fotograf und Fashionblogger gehören nun mal zusammen. Und damit ihr euch ein Bild machen könnt wie so ein Fotoshooting in der Praxis bei mir so aussieht und abläuft, will ich euch heute einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Und unter anderem nehme ich das auch gleich zum Anlass, euch zu erzählen wie sich das mit meinen Fotos im Laufe der Zeit so entwickelt hat und wie ich denn eigentlich zu meinem Blog Fotografen kam.

 

Wie ich zu meinem Blog Fotografen kam

coffeejunkyjules-fotograf-georg schmidinger

Kurz und bündig: Ich hatte einfach Glück. Begonnen hat alles mit Selfies auf meinem Instagram Account. Irgendwann mussten dann aber meine Mama und mein Mann herhalten weil ich optisch einfach mehr aus meinem IG Account machen wollte. Die Handy-Fotos wurden mit der Zeit zwar immer besser und auch mein Mann wusste immer besser einzufangen was ich wollte, aber wenn ich meine Bilder mit Kamera-Fotos von anderen Bloggern verglich, konnte ich selbstverständlich einpacken. Nicht dass Fotos mit der Kamera ein MUSS gewesen wären aber ich wollte für mich und meinen Blog, und auch für Instagram, einfach mehr Professionalität. Und dass auch in mir ein kleiner Perfektionist steckt, kann ich wohl nicht abstreiten. Die Mischung aus meinem Interesse am Schreiben, der Gestaltung von Beiträgen für den Blog und die Inszenierung von bestimmten Fotoaufnahmen wurden zu meinem Hobby und nahmen immer mehr Zeit in Anspruch. Und somit stiegen auch meine Ansprüche an den Blog, meine Fotos und mich selbst. Irgendwie kamen mein Schwager und ich eines Tages ins Gespräch und eines ergab das andere. Er der Hobbyfotograf, mit viel Erfahrung, absolviertem Fotokurs und Interesse an der Fotografie. Und ich, die Hobbybloggerin mit Drang zum Perfektionismus, einer Vorliebe für Mode und auf der Suche nach der richtigen Bildsprache für ihren Blog. Und bereits nach dem ersten Fotoshooting war klar: wir haben uns gesucht und gefunden. Nicht nur die Fotos an sich, die Abwicklung und die Erwartungen, sondern auch die Chemie zwischen Model und Fotograf stimmten einfach auf Anhieb. Seither können die Bilder von anderen Fotografen auch noch so gut sein, ich vergleiche ständig mit den Fotos von meinem Fotografen und keiner reicht ihm das Wasser. Vermutlich liegt es nicht mal am besser oder schlechter sein, in der Kunst der Fotografie, sondern einfach daran, dass er genau weiß was ich will und wie ich es auf den Fotos in etwa rüber bringen möchte. Wenn man so ein Zusammenspiel erst mal gefunden hat, wechselt man den Fotografen nicht mehr so mir nichts dir nichts.

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Hier könnt ihr sehen wie ursprünglich die Fotos aussahen, die wir mit dem Handy geschossen haben und wie das Ergebnis aktuell mit der Kamera aussieht. Jemand der sich dafür interessiert, kann anhand dieser Collage glaube ich gut erkennen, wie sich meine Fotos im letzten Jahr entwickelt haben. Prinzipiell finde ich das Handy-Foto nicht schlecht aber wenn man erstmal angefangen hat auf eine Kamera umzusteigen, sieht man den Unterschied meiner Meinung nach sofort. Das Kamera-Foto ist im Vergleich zum Handy-Foto viel bewegter, echter und natürlicher. Der Kontrast vom Fotomodell zum Hintergrund ist so schön stimmig und die Auflösung des Fotos ist einfach um Welten besser. Zoomen lässt sich bei einem Kamera-Bild somit viel einfacher und das ohne dass viel von der Qualität des Bildes verloren geht.

 

So plane ich meine Shootings

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Im Normalfall versuche ich alle 1-2 Monate mit meinem Fotografen einen Termin zu finden. Wenn der Termin dann steht, muss nur noch der Wettergott mitspielen und bisher hatte ich in dieser Hinsicht wahrlich immer Glück. Vorab plane ich natürlich auch des Öfteren für bestimmte Blogbeiträge die Foto-Richtung und meine Outfits für das betreffende Shooting. Manchmal sprudelt eine Idee oder ein gewisser Text einfach aus mir raus und mir fehlen anschließend nur noch die richtigen Fotos um ihm das gewisse Etwas zu verleihen. Und manche oder vielleicht sogar die Mehrzahl meiner Beitragsthemen ergeben sich häufig erst nach dem Shooting. Wenn ich das Bildmaterial dann vorliegen habe, kommen mir oft erst die Ideen oder bestimmte Überschriften in den Sinn. Visuelles Arbeiten lässt mich produktiver sein und steigert meine Kreativität.

 

Die perfekte Shooting Location


Die richtige Shooting Location zu finden war gar nicht mal so einfach. Damals mit dem Handy haben mein Mann und ich vor unserem Wohnhaus einfach drauf los fotografiert oder haben gezielt einen Abstecher in die Altstadt gemacht, da das Ambiente dort etwas netter ist. Als meine Fotos mit dem neuen Fotografen aber professioneller wurden, wurden auch mein Ansprüche höher und so wurde natürlich mal dies und das ausprobiert. Schlussendlich blieben wir aber bei einer Shooting Location ganz in meiner Nähe hängen. Das Ambiente mit den Lagerhallen und den Bahngleisen ist perfekt und das Fotoergebnis entspricht wirklich jedes Mal meinen Vorstellungen. Und nun fotografieren wir eigentlich so gut wie immer dort. Das Gelände ist relativ groß, vom Licht her auch abwechslungsreich und meist sind wir dort auch ganz allein. Somit kein Problem, dass ich mich im Auto 5 Mal umziehe.

 

Der Shooting Ablauf sieht bei uns an einem Samstag in etwas so aus:

  • 12 Uhr Outfits nochmal durchsehen (habe ich grob bereits ein paar Tage zuvor zusammen gestellt) und prüfen ob auch nichts fehlt
  • 13 Uhr schminken und Haare glätten
  • 14 Uhr Treffpunkt bei unserer üblichen Shooting Location
  • 16 Uhr kurze Pinkelpause und ein schneller Happen vom selbst mitgebrachten Snack
  • 17 Uhrwir haben meine 5 Outfits im Kasten
  • 18 Uhr ich sortiere bei meinem Fotografen zuhause die Fotos aus. Von 1500 bleiben ca. 300 Bilder Rest
  • 19 Uhr Snack Pause
  • 20 Uhr mein Fotograf stellt bei den 300 übrig gebliebenen Fotos die Helligkeit nach und spielt mir alle auf einen USB Stick
  • 21 Uhr ich fahre nachhause und spiele alle Fotos auf meinen Laptop und anschließend auf mein Handy
  • 23 Uhr FERTIG

 

Behind the Scenes


So ein Fotoshooting stellt man sich irgendwie immer total glamourös vor. Zumindest ging es mir früher so. Tatsache ist aber, dass so ein Shooting-Tag nicht wie bei Gossip Girl oder Germanys next Topmodel mit teuren Fotografen, Requisiten und vor allem viel Glitzer & Glamour abläuft. Hier unter den Normalsterblichen sieht das alles ziemlich normal und unspektakulär aus. Ganze ohne den Glamour-Faktor ziehe ich mich mehrere Male im Auto um. Da ich keine Limousine besitze, kann man sich das eher weniger sexy vorstellen. Zwischendurch schlürfe ich keinen Champagner und hole mir Snacks vom Buffet, sondern schlürfe von meinem bereits laukaltem Coffee-TO-GO und esse einen selbstgemachten Snack. Und abschließend schleppe ich meine Klamotten und Accessoires vom Auto wieder zurück in die Wohnung. That’s it. Alles in allem ist es ganz schön anstrengend, macht aber auch ne Menge Spaß 😉

 

 

Eure Julia 💋

*Photography by Georg Schmidinger

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