Kaffeeklatsch mit Julia: Die Vorstellung vom Muttersein

Willkommen beim virtuellen Kaffeekränzchen, 

wie so oft möchte ich hier mal wieder meinen Gedanken freien Lauf lassen und alles nieder schreiben das mir auf der Seele liegt und in den Fingern brennt. Ich will in die Tasten hauen und schreiben. Schreiben über mich. Über uns. Über das Leben. Über das Jetzt. Über die Zukunft. Einfach über die „Vorstellung vom Muttersein“.


Was für eine Mutter werde ich sein?

Das ist die eine große Frage die sich wohl jede werdende Mutter stellt. Greife ich durch? Bin ich streng? Bin ich liebevoll? Bin ich zu nachgiebig? Das alles kann ich jetzt noch nicht beantworten. Ich kann nur sagen welche Art von Mutter ich SEIN WILL. Wie es schlussendlich aber sein wird, wird mir erst das Leben mit Kind und die daraus resultierende Erfahrung zeigen.

 

Daraus leitet sich auch gleich die nächste Frage ab. Kann ich das?

Oft lese ich von anderen werden Müttern „Angst macht sich breit“ oder „Zwischen Vorfreude und Zweifeln“. Irgendwie kam mir dieses Gefühl aber noch nicht. Die Angst vorm Muttersein. Angst etwas falsch zu machen. Vielleicht stimmt mit mir etwas nicht? Oder kommt das noch? Also die Angst meine ich. Andererseits denke ich mir, warum sollte ich Angst haben? Ich wollte das und ich freue mich sehr auf diesen neuen Lebensabschnitt. Angst wäre hier somit definitiv fehl am Platz. Wenn ich daran denke, was ich alles noch nicht kann, stellt sich bei mir trotz allem eine gewisse Ruhe ein. Ich bin nicht die erste Frau die ein Kind bekommt und lernen mussten es ja alle mal. Wenn ich etwas falsch mache, wird es mir die Hebamme, meine Mutter, eine Freundin oder eben mein Kind mit reichlich Geplärre schon sagen. Also nochmal zur Frage: kann ich das? Nein. Aber ich werde es lernen. Nicht jetzt an einer Puppe, sondern in der Praxis mit viel Liebe und der Gewissheit dass ich das nächstes Jahr alles können werde.

 

Mache ich das richtig oder falsch?

Meiner Meinung nach gibt es kein richtig oder falsch. Jede Mutter, jeder Vater und jedes Kind sind anders. Hier also zu verallgemeinern fände ich nicht in Ordnung. Und wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein. Was soll man denn mehr machen als sein Bestes zu geben? Ich werde bestimmt den einen oder anderen Fehler machen oder zumindest nicht perfekt sein. Ich freue mich aber dennoch auf alles was kommen mag und eines weiß ich mit Gewissheit: ich werde mein Bestes geben und Mutter sein.

 

Tatsache ist, ich werde Mutter…

Der Gedanke ist irgendwie surreal und doch fühlt es sich so real an. Es fühlt sich unglaublich schön an. Und nie war ich ausgeglichener als in diesem Moment. Zu wissen, dass dieses kleine Geschöpf unter meinem Herzen schläft, lässt mich lächeln. Ich fühle weder Versagensängste noch Zweifel. Ich fühle nur Glück. Und Liebe. Liebe für einen Menschen den ich noch gar nicht kenne.

 

 

Eure Julia 💋

*Photography by Georg Schmidinger

Ein Gedanke zu „Kaffeeklatsch mit Julia: Die Vorstellung vom Muttersein

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