Sunday Homework

Heute möchte ich euch mal aufzeigen wie so ein typischer Sonntag bei mir aussieht. Vielleicht hat sich das der eine oder andere ja sogar schon mal gefragt? Wenn ja, dann kann ich eure Neugier mit diesem Beitrag eventuell stillen.
Ich gewähre euch jetzt einen Einblick ins Bloggerlife – wenn man das bei mir denn so nennen kann. Denn auch als Hobbyblogger hat man ganz schön viel Arbeit mit dem ganzen drum herum.

 

Hauptsächlich wird am Tag des Herrn natürlich gegammelt aber da ich Wochentags einen 40 Stunden Job ausübe, muss bzw. will ich am Wochenende fast immer etwas für den Blog erledigen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Wenn dann nicht gerade ein Fotoshooting ansteht oder ich eben einfach mal keine Lust habe, dann nutze ich meine Sonntage meist für das bearbeiten und aussortieren von Fotos, das schreiben diverser Blogbeiträge und was eben sonst noch so alles zum Thema Blog anfällt.

 

Sunday Homework

 

8 bis 10 Uhr – Tagwache & kultivieren

 

Meist stehe ich zwischen 8 und 9 Uhr auf und drücke mir nach dem Zähne putzen und der Morgentoilette mal den ersten Kaffee runter #schlürf

Dazu gleich mal Instagram und Facebook checken. Und eventuell mal wieder ein Video oder zumindest ein Real Life Bild bei den InstaStories hoch laden. Während der Mann ganz im Zeichen des Erwachsenen die Zeitung liest, sein Politikwissen erweitert und das tägliche Sudoku und Kreuzworträtsel löst, tippe ich am täglichen Instagram-Post und like und kommentiere ein paar Bilder. Stalking für Anfänger nenne ich das. Nach der dritten Tasse Kaffee geht’s unter die Dusche und ich schlüpfe in meine Sonntagsuniform: Sweatpants oder Onesie.

 

10 bis 13 Uhr – Flatlays fotografieren

 

Gegen 11 Uhr schlürfe ich meist schon an meiner vierten Tasse Kaffee und prüfe den Lichteinfall auf Balkonien. Meint es der Wettergott gut mit mir, positioniere ich die aktuelle Vogue im richtigen Licht, drehe das Kaffeehäferl ca. 10 Minuten bis es im richtigen Verhältnis zur Modezeitschrift steht und schieße aus verschiedenen Winkeln ein paar Fotos. Wenn ich damit fertig bin nehme ich die InStyle oder eben die nächste Modezeitschrift und beginne mit dem Ritual von vorn. Natürlich habe ich meine Modebibeln bis zu diesem Augenblick noch nicht gelesen, denn keiner will Eselsohren vor dem knipsen der Fotos (außer diese sind für ein bestimmtes Bild gewollt). Wenn ich damit fertig bin, werden eventuell noch ein paar aktuelle Accessoires wie Schal, Schuhe oder Schmuck auf meinem weißen Tisch fotografiert. Da der Schatteneinfall in diesem Raum und auf diesem Tisch meist eher so semigeil ist, wird dieses Projekt nur einmal im Monat in Angriff genommen. Dafür brauche ich nämlich unendlich viel Geduld und auch Lust zum nach bearbeiten der Fotos – der Schatten lässt sich mit der App „Snapseed“ zwar halbwegs gut weg schummeln, perfekt ist aber trotzdem was anderes. Wie man sieht ist das knipsen der Flatlays mit nem gewissen Drang zum Perfektionismus verbunden und Tom Cruise hätte hiermit wohl seine nächste Mission Impossible.

 

13 bis 15 Uhr – Instagram, Blog und Inspiration

 

Am frühen Nachmittag setze ich mich meist auf die Couch oder an einem sonnigen Tagerl auf den Balkon. Während ich mit dem MacBook andere Blogs lese und kommentiere sowie auf die Kommentare auf meinem eigenen Blog eingehe, checke ich Zeitgleich wieder Instagram und lese mir die aktuellen Kommentare unter meinen Bildern durch. Je nach Zeit, Lust und Sinnhaftigkeit der Kommentare (voll schön, top oder super sind keine Kommentare auf die man näher eingehen muss – diese bekommen meist nur einen like), antworte ich auf diese. Neben dem antworten auf so manche Kommentare gehe ich auch meine Timeline durch und sehe mir die Bilder der anderen an. Gleichzeitig hole ich mir auf anderen Instagram Accounts, Blogseiten und natürlich aus der Vogue und InStyle wieder ein paar aktuelle Fashion und Lifestyle Anregungen und lasse mich inspirieren. Ich mache mir Notizen für eventuelle Blogbeiträge oder neue Outfit Zusammenstellungen aus Kleidungsstücken die ich bereits besitze. Der Nachmittag vergeht bei mir ehrlich gesagt immer wie im Flug…

 

15 bis 16 Uhr – Fütterungszeit

 

…und plötzlich kracht mir der Magen. Sonntag ist bei uns meist Lieferservice Tag. Hat sich bewährt. Entweder ich bestelle beim Chinamann des Vertrauens für 4 Personen (wir sind ja zu zweit und heute esse ich gefühlt eine ganze Kuh) oder ich koche etwas schnelles und bodenständiges wie Lasagne, Spagetti oder Chili Con Carne. In jedem Fall ist es viel zu viel. Nenne ich mal Sonntags-Tradition.

 

16 bis 22 Uhr – Serien & Filme

 

Ja ich weiß, man sollte sich nur aufs Essen konzentrieren aber zum Essen wird bei uns ne Serie eingeschaltet – weil ich‘s kann.

Während ich mich von einer Serie berieseln lasse, sortiere ich nebenbei oft Fotos und füge diese in Blogbeiträge ein. Außerdem notiere ich mir Stichworte für neue Blogbeiträge, fertige neue Entwürfe an oder verpasse dem ein oder anderen Blogbeitrag den letzten Feinschliff. Sollte ich bereits vorgearbeitet haben (und das tue ich eigentlich immer #streber), fühle ich mich nicht unter Druck gesetzt und widme mich dem späten Nachmittag und Abend wirklich rein der Glotze und riskiere nur noch hin und wieder für Instagram einen Blick auf’s Handy. Manchmal bleibt das Handy zu dieser Zeit sogar ganz außen vor.

 

Es ist natürlich nicht jeder Sonntag gleich und meine ToDoListe variiert selbstvernatürlich aber so im groben ist das ein typischer Sonntag für mich.

 

Wie sieht denn ein typischer Sonntag bei euch aus? Happy Sunday 😉

 

Eure Julia 💋

 

* Photography by Georg Schmidinger

 

 

3 Gedanken zu „Sunday Homework

  1. Dazu kann ich nur sagen – toller Blogpost. Liest sich gut und langweilt nicht. Aber ich gebe dir vollkommen Recht, bis so ein Bild erstmal gemacht ist, mit dem man 100% zufrieden ist, dauert es seine Zeit. Dann auch noch die passenden Worte zu finden, um den Bild einen Text zu geben ist manchmal nicht so einfach. Schönen sonnigen Sonntag.
    Gruß Julia

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