Buchkritik: Der Alchimist

Hallo liebe Leseratten, 

heute stelle ich euch eines meiner absoluten Lieblingsbücher vor: Der Alchimist

Ich habe dieses Buch gefühlte 1000x gelesen – 100x waren es aber sicher 😄

 

Vor etwa 12 Jahren war dieses Buch mein täglicher Begleiter und mein liebstes Bus-Buch. Ich hasse nämlich nichts mehr, als mitten beim lesen unterbrechen zu müssen und aufgrund seiner kurzen Kapitel und da es ein sehr dünner Roman ist, war es perfekt für kurze Strecken. Ich hatte diesen Roman also immer und jederzeit in meiner Handtasche und auch heute habe ich ihn für Notfälle noch öfter dabei.

  

Buchtitel: Der Alchimist

Autor: Paulo Coelho

Originaltitel: O Alquimista

Veröffentlichung: 1988

Buchart: Roman

 

 

Worum geht es?

Im Roman „Der Alchimist“ von Paulo Coelho geht es um einen bescheidenen Jüngling aus Andalusien, ein Hirte Namens Santiago. Er hat einen wiederkehrenden Traum über einen Schatz, der sich am Fuße der Pyramiden befinden soll. Der Jüngling, welcher zwar immer den Wunsch hatte viel zu reisen, sich aber scheute sein vertrautes Zuhause und seine Pflichten aufzugeben, beschließt nun seinem Traum zu folgen.

  

Meine Meinung

Man darf sich hier keinesfalls ein Abenteuer voller Action erwarten, das ist es nicht.. es ist viel mehr.

 

Der Protagonist erlebt für sich natürlich sein Abenteuer und nimmt uns auf diese Reise mit aber eigentlich geht es um das Sein, den Weg, das Ziel, die Empfindungen und den Blick auf das große Ganze.

 

Die Handlung die in der Zusammenfassung beschrieben wurde, ist meiner Meinung nach nicht der Hauptgrund diesen Roman zu lesen. Für mich geht es viel mehr um die Lebensweisheiten die sich in der eigentlichen Handlung verbergen. Diese machen Paulo Coelhos Werk zu einem philosophischen Roman, mit dem er auch einige Weisheiten und Inspirationen für das Leben mitgibt. Immer wenn ich dieses Buch lese, werde ich ungemein nachdenklich – im positiven Sinne – ich erfreue mich des Lebens und der Kleinigkeiten noch viel mehr als ich es sonst schon tue.

 

Paulo Coelhos Ausdruck der Sprache hat es mir ebenfalls sehr angetan. Er ist ein wahrer Meister der Worte und jeder Satz lässt sich unglaublich leicht und doch so schön lesen. Und genau damit schafft er es, dass ich jedes mal aufs neue, noch mehr in diese Welt abtauche.

  

 

Fazit

Eine fesselnde Geschichte über die Suche nach sich selbst, die mit viel Poesie und Philosophie zum nachdenken anregt und mein Herz immer wieder aufs neue berührt.

  

 

Zitate

 

„Wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das Universum darauf hinwirken, dass du es erreichen kannst.“

 

„Ich bin wie alle Menschen: Ich sehe die Welt so, wie ich sie gerne hätte, und nicht so, wie sie tatsächlich ist.“

 

„Nur eines macht sein Traumziel unerreichbar: die Angst vor dem Versagen.“

 

„Man liebt, weil man liebt. Dafür gibt es keinen Grund.“

 
Eure Julia 💋

2 Gedanken zu „Buchkritik: Der Alchimist

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