Für Einsteiger/Anfänger: Wie starte ich einen Blog auf WordPress?

Griaß eich liebe Leser, 

vielleicht ist ja der eine oder andere unter euch, der sich fragt wie denn das mit dem Bloggen eigentlich funktioniert. Wie starte ich einen Blog? Nicht dass ich Experte auf dem Gebiet wäre, ich habe da noch einiges zu lernen, aber wie das mit dem Einstieg funktioniert bzw. wie ich das für mich umgesetzt habe, will ich euch heute verraten 😉

 

Ich gehe mal Schritt für Schritt alle relevanten Punkte für einen Blogstart mit euch durch und erkläre euch zum Schluss noch genau wie das mit einem Blogstart auf WordPress und den Einstellungen funktioniert.

 

Blog Thema

Zu allererst solltet ihr euch Gedanken über das Blog Thema machen. Worüber wollt ihr bloggen? Es gibt so allerlei wenn man durchs Internet grast:

  • Foodblog
  • Reiseblog
  • Fashionblog
  • Lifestyleblog
  • Do-it-yourself Blog
  • Politische oder Business Blogs
  • und und und

Da meine Interessen der Mode, dem Reisen und alltäglichem gelten, war für mich klar, dass ich einen Fashion | Travel | Lifestyle – Blog gründe. Man muss sich also nicht auf ein Thema beschränken und die Leser haben so auch mehr Abwechslung. Überlegt euch also was euch interessiert und worüber ihr gern schreiben würdet.

 

Name

Überlegt euch einen Namen für euren Blog. Entweder ein Name der zu euch oder der zu eurem Blogthema passt.

 

Design

Das mit dem Design kann so seine Zeit dauern, ich habe dieses schon einige Male geändert und bin immer noch nicht 100%ig zufrieden. Man muss sich da einfach etwas durch probieren und sehen was einem zusagt. Und natürlich soll das richtige Design des Blogs auch die Leser ansprechen. Umso einfacher und schöner der Blog gestaltet ist, desto eher spricht es potentielle Leser an. WordPress macht es einem da wirklich einfach mit den vorgegeben Themes – diese erkläre ich euch dann aber weiter unten bei den WordPress Einstellungen.

 

Planung und Vorbereitung

Wenn ihr einen professionellen Blog startet, wird euch die Planung und Vorbereitung von Blogposts nicht erspart bleiben. Und obwohl mein Blog ein Hobby ist, plane ich trotzdem immer gerne voraus. Ich bin ein Planungsfreak und brauche das. Meist habe ich um die 5 Blogposts fix und fertig vorbereitet welche ich jederzeit online stellen kann. Egal ob Hobby oder ein Blog mit dem man Geld verdient, es ist einfach praktisch und beruhigend, wenn man etwas vorgearbeitet hat und dadurch keinen Stress hat. Ich habe mich gerade zu Anfangszeiten des Blogs doch sehr unter Druck gesetzt und auch mal pausiert weil ich mich selbst zu sehr gestresst habe. Jetzt geht es irgendwie ganz von allein. Ich lese viel um bei meinen Bereichen halbwegs UpToDate zu sein, notiere mir Themen die mir spontan einfallen, recherchiere bei Gelegenheit, shoote am Wochenende meist ein Outfit und wenn ich Zeit habe stelle ich ein paar Beiträge fertig. Und dies alles ganz nach Lust und Laune weil ich ja immer ein paar Blogposts in petto habe.

Manchmal stehen auch Kooperationsanfragen an und solltet ihr auf diese eingehen, dann habt ihr bestimmt eine Deadline bis wann der Artikel online gehen muss: auch das muss geplant werden. Hierfür kann ich euch ganz Oldschool ein Notizheft oder ganz modern die Notizen auf dem Handy empfehlen. Solltet ihr nicht solche Notizheft-Freaks like Jules sein, könnt ihr den Blogpost über WordPress auch ganz easy mit dem gewünschten Veröffentlichungsdatum fertig stellen. Der Beitrag geht dann automatisch am xy.xy.xyxy online.

 

Regelmäßigkeit

Wenn man erst mal fixe Leser hat und nicht möchte dass einem diese abspringen, muss man auch halbwegs regelmäßig Beiträge online stellen. Hierzu kann ich euch empfehlen, wie beim vorigen Punkt bereits beschrieben, Beiträge vorzubereiten.

 

Stil

Finde deinen eigenen Stil. Deine eigene besondere Schreibweise, Fotos, Beitragsthemen oder ähnliches. Ich habe für mich entschieden, dass ich nicht immer allzu ernst schreiben möchte, meine Blogposts dürfen sich gern mal etwas locker und lustig lesen. Und worauf ich besonders viel Wert lege ist, dass sich meine Fashionposts von normal sterblichen Frauen tragen lassen. Kein Streetstyle der eigentlich nur zu nem Model oder in eine Zeitschrift passt. Meine Outfits sollen alltagstauglich sein. Andere Blogger wiederum haben ihren eigenen Stil und kreieren ausgefallene Outfits die zwar nicht jeder tragen kann oder will aber welche im Gedächtnis bleiben und aufregend sind. Es muss jeder für sich seinen eigene Stil finden. Meiner Meinung nach das wichtigste: seid authentisch und bleibt euch treu.

 

Kommentare

Versucht auf die Kommentare eurer Leser antworten. Man schafft es aus Zeitgründen vielleicht nicht immer, das geht mir genauso, aber bleibt dran und antwortet so gut es geht. Ein Meinungsaustausch oder einfach die Tatsache dass ihr auf eurem Blog präsent und erreichbar seid, lässt die Leser wieder kommen. Und selbst wenn man seinen Blog nur zum Spaß führt, so will man doch dass er gelesen wird 😉 Ich mag es immer sehr wenn mir meine Leser einen Kommentar oder sogar die eigene Meinung hinterlassen und eventuell sogar zu einer Diskussion anregen. 

 

Werbung

Mit Instagram, Facebook & Co lässt sich ausgezeichnet Werbung machen. Kündige deine Blogposts auf deinen Social Media Plattformen an um potentielle Leser zu erreichen oder um bereits bestehende Leser auf neue Beiträge aufmerksam zu machen.

Instagram halte ich um einiges persönlicher als Facebook, da ich dort bereits vor meinem Blog präsent war und viele liebe Leute kennen gelernt habe die mein Blog vielleicht nicht so interessiert. Darum schreibe ich dort auch alltägliches und vieles das ein reiner Blogleser auf dem Blog nicht erfährt. Facebook wiederum nutze ich rein als Werbung und um meine Beiträge anzukündigen. Mit der WordPress-App kann man die Blogposts die online gehen ganz einfach mit Facebook verlinken, so wird der Beitrag gleichzeitig auch auf FB gepostet. Es geht bestimmt auch ohne aber ich bin der Meinung, dass die Werbung auf Social Media Kanälen schon einiges bringt 😉

So habe ich meine Facebookseite coffeejunkyjules über die WordPress App mit meinem Blog verlinkt:

  • WordPress App öffnen
  • Meine Website (links unten)
  • Teilen (runter scrollen bis „konfigurieren“
  • Facebook 
  • Url eingeben


 

Ausrüstung

Ohne Bloggerausrüstung geht es nicht. Mit einem guten Smartphone ist man schon ziemlich gut dabei und kann rein theoretisch nur mit diesem schon seinen Blog betreiben da sich die WordPress App super easy übers Handy bedienen lässt. Ich persönlich arbeite mit iPhone, Laptop und Notizblock. Ein professioneller Blogger hat natürlich auch eine ordentliche Kamera für die perfekte Auflösung der Fotos aber meiner Meinung nach geht es auch ohne. Fotos mache ich mit meinem iPhone 6S Plus, Ideen und potentielle Beiträge notiere ich mir immer in meinem Notizheft das ich so gut wie immer dabei habe und am Laptop tippe ich die Blogposts dann ab. Und dass Foodblogger Küchenutensilien und Fashionblogger Kleidungsstücke als Ausrüstung benötigen, versteht sich glaub ich von selbst.

 

Ziele

Was wollt ihr mit eurem Blog erreichen? Ist es ein Hobby und soll es einfach Spaß machen oder seid ihr darauf aus in näherer Zukunft mit eurem Blog Geld zu machen? Für mich ist es ein Hobby das mir ehrlich großen Spaß macht und für diesen Zweck wird dieser Blogbeitrag vermutlich vollkommen ausreichend für euch sein. Solltet ihr aber darauf aus sein, den Blog professionell aufzuziehen um damit Geld zu verdienen, solltet ihr euch noch zwecks SEO, Google-Ranking und derlei befassen. Hierfür habe ich leider zu wenig Erfahrung um euch ausreichend in Kenntnis zu setzen. Ich kann euch für fortgeschrittene Bloggertipps, Verena von whoismocca (Kategorie Lifestyle – Bloggertipps) und Vanessa von pureglam.tv (Kategorie Lifestyle – Blogger&Blogging) empfehlen. Da spechtle ich selbst immer mal wieder rein und es wurden mir schon so einige Fragen zum Thema Bloggen beantwortet 😉

 

Blogstart auf WordPress u. Einstellungen


Wenn du vor hast deinen eigenen Blog zu starten, solltest du dich nachdem du einen Blognamen und dein Blogthema gewählt hast, mit der Blogsoftware beschäftigen. Da ich über 0 Komma 0 EDV Kenntnisse verfüge und somit die Selbstgestaltung und das Design eines Blogs für mich nicht umsetzbar waren, habe ich mich über diverse Bloganbieter informiert. Die bekanntesten sind vermutlich WordPress und Blogger. Ich habe damals etwas gegoogelt und mich schlussendlich aufgrund der einfachen Bedienung für einen Blog auf WordPress entschieden.

Wenn du dich dort angemeldet hast, kann es auch schon los gehen:

Entscheide dich für einen Tarif. Für den Anfang wird der kostenlose Tarif vollkommen ausreichen. Ich selbst habe selbst erst vor kurzem auf einen bezahlten Tarif gewechselt, da ich für Fotos etc. mittlerweile mehr Speicher benötige und auch endlich eine eigene Domain haben wollte:

So sieht die Domain mit dem kostenlosen Tarif aus: https://coffeejunkyjules.wordpress.com

So sieht die Domain mit dem bezahlten Tarif aus: http://coffeejunykjules.com

 

Wähle ein Theme:

Wenn du auf die Einstellungen deines Blogs gehst, kannst du unter der Kategorie „Design“ ein Theme auswählen. Ein Theme ist ein fertiges Design [Grundaufbau des Blogs] das du dir gleich mal als Vorschau ansehen kannst. Probier dich durch bis du etwas passendes für dich und deinen Blog gefunden hast. Du kannst hier (bei mir wird es rechts oben am PC angezeigt) auf „kostenlos“ klicken, dann werden dir alle kostenlosen Themes angezeigt.

 



Kategorien:

Unter der Kategorie „Beiträge“ könnt ihr auf Kategorien klicken und dort für euren Blog die jeweiligen Ober- und Unterkategorien festlegen.

 

Widgets

Wenn ihr unter der Kategorie „Design“ auf Widgets klickt, könnt ihr dort z.B. einen Folge-Button für euren Blog einrichten, Facebook und Instagram verlinken und festlegen ob eure Kategorien, Verlinkungen etc. links, rechts, oben oder unten angezeigt werden sollen. Testet euch einfach mal etwas durch, seht euch das Ergebnis dann auf eurem Blog an und probiert so lange bis es euren Vorstellungen entspricht. Das ist zu Anfang zwar eine Spielerei aber es wird einfacher 😉

 

Beiträge

Wenn ihr Blogposts erstellen wollt, klickt auf die Kategorie „Beiträge“ und dann „erstellen“ anschließend auf „speichern“ und schon habt ihr den Beitrag in euren Entwürfen. Ihr könnt vor dem speichern auch gleich die Kategorien auswählen unter denen dieser Beitrag dann erscheinen soll sowie ein Beitragsbild auswählen – das alles könnt ihr aber auch ein andermal machen wenn ihr den Beitrag in den Entürfen wieder aufruft. Das geht auf der App am Handy übrigens auch ganz easy. Der PC ist eigentlich nur für die Einstellungen essentiell wichtig. Alles andere könnt ihr genauso gut am Handy über die App machen. Je nachdem wie ich Zeit und Lust habe, variiert bei mir die Nutzung zwischen Laptop und Handy-App.

 

Im großen und ganzen müsst ihr euch bei den WordPress Einstellungen einfach etwas durch testen und spielen oder ihr seht euch ein paar YouTube Videos an. Ich habe mich zu Anfang einfach ein paar mal zum PC gesetzt und etwas herum probiert. Es fehlt mir zwar noch einiges an Wissen aber die Grund Einstellungen die für mich relevant waren, habe ich so eigentlich ganz gut hinbekommen 😉 Aber wie gesagt: YouTube ist ein guter Tipp und Google weiß ja Bekanntlich auch alles 😄

 

Ich hoffe dieser Beitrag war für den ein oder anderen von euch aufschlussreich oder zumindest unterhaltsam 😉

Wer von euch spielt ebenfalls mit dem Gedanken zu bloggen, hat sich noch nicht drüber getraut oder steckt noch in den Startlöchern? Solltet ihr noch Fragen haben, dann nur raus damit, ich versuche so gut es geht alles zu beantworten aber bedenkt bitte dass ich kein Experte bin, ich kann nur meine Erfahrungswerte mit euch teilen 😉

Von vielen meiner Leser weiß ich ja, dass diese bloggen und freu mich natürlich auch über eure Gedanken, Fragen und Anregungen zu dem Thema 😃

 

Eure Julia 💋

 

5 Gedanken zu „Für Einsteiger/Anfänger: Wie starte ich einen Blog auf WordPress?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s