KAFFEEKLATSCH MIT JULIA: Stressfreie Zone

Willkommen zum virtuellen Kaffeekränzchen,

dann lasst uns heute doch mal über Stress plaudern 😉

 

 Stressfreie Zone…

…was ist das? Gibt’s das?

 

Wie mein Onkel immer so schön sagt:

Stress macht man sich nur selbst.

 

Weise Worte! Lange wusste ich mit dieser Aussage nicht so wirklich etwas anzufangen aber umso älter ich wurde, desto mehr lies ich es wirken und versuche es auch von Zeit zu Zeit mal umzusetzen. Denn er hat recht! Der volle Terminkalender muss nicht sein! Keiner kann uns zwingen jede freie Sekunde zu verplanen. Das machen wir selbst. Also kein Problem es einfach nicht mehr zu machen! Oder?

Manchmal leichter gesagt als getan. Man möchte alles unter einen Hut bringen und genau aus diesem Grund fällt es manchmal schwer sich keinen Stress zu machen und mal einen Gang zurück zu schalten. 

Stressfaktoren:

  • Beruf
  • Familie
  • Freunde
  • Hobbys
  • Social Media
  • volle Terminkalender

 … das alles hat uns oft fest im Griff. Zumindest mich 😉

Im einzelnen gesehen wäre keiner dieser Faktoren ein Problem aber die Kombination macht es oft aus. Beruf, Familie, ein großer Freundeskreis, Hobbys und was man eben so alles unter einen Hut bekommen möchte, lassen uns oft vergessen dass das Leben aus mehr als nur Terminen bestehen sollte. 

Social Media:

Ich weiß nicht wie es vielen von euch damit geht, aber das ist ein Stressfaktor den ich mir selbst geschaffen habe und der es ganz schön in sich hat. Angefangen hat alles mit Instagram und umso größer der Account wurde, desto größer wurde der Druck allem gerecht zu werden. Ich will schöne Bilder posten, bei anderen kommentieren, auf die eigenen Kommentare antworten und meine Textergüsse unter meinen Fotos möchte ich ebenfalls nicht vernachlässigen. Oft ist das alles aber nicht umsetzbar, da es einfach zu viel Zeit frisst. Zeit die ich neben all den anderen Faktoren wie Beruf und Real Life einfach nicht mehr finde. Mal lässt es sich umsetzen, ein andermal eben nicht. Und mittlerweile habe ich gelernt das gelassener zu sehen. Es ist ein Hobby. Und ein Hobby setzt man dann um, wenn man Lust und Zeit dafür hat. Kein Zwang, kein Druck. 

Was Stress für mich bedeutet?

Er kann mich zu Höchstleistungen anspornen. Manchmal brauche ich das regelrecht um das beste aus mir raus zu holen. Ich persönlich brauche den Stress in einem gesunden Ausmaß. Die Betonung liegt aber auf „gesundem Ausmaß“.

Stress wirkt sich nämlich auch auf Körper und Geist aus. Nur zu oft übernimmt man sich und hat dadurch das Gefühl, alles wachse einem über den Kopf. Plötzlich setzen einen die kleinsten und simpelsten Termine unter Druck.

Stressreaktionen:

  • Schlaflosigkeit
  • Sensibilität
  • Gereiztheit
  • Ausschlag und Pickel

 Unser Körper zeigt uns wann es zu viel ist.

Anleitung zum Stressabbau:

Werde dir bewusst wo dein eigener Stress-Level anfängt und aufhört. Überschreite ihn nicht. Sobald du merkst, dass dein Stress-Barometer ausschlägt, nimm deinen Terminkalender zur Hand und mache abstriche. Räume dir genügend Zeit nur für dich ein. Zeit in der du ein heißes Bad, ein Buch, eine Massage oder eine Maniküre genießen kannst. Einfach um mal abzuschalten und sich selbst nicht zu vernachlässigen. Nicht alle Termine müssen sofort umgesetzt werden, vieles lässt sich verschieben oder auch mal absagen. Diesen „ich muss“ – Gedanken einfach mal ignorieren und sich eine stressfreie Zone suchen. 

Stressfreie Zone:

… ist bei mir zum Beispiel das Schlafzimmer. Deshalb kam für mich in diesem Raum auch kein Fernseher in Frage. Hier wird geschlafen, abgeschaltet, die Ruhe genossen und ich denke ihr wisst was noch 😉. Der Balkon ist für mich ebenfalls eine solche Zone. Ich habe dieses „Kaffee auf Balkonien und einfach mal zurück lehnen Gefühl“ schon so sehr verinnerlicht, dass ich bereits auf dem Weg Richtung Kaffeemaschine und Balkon ruhiger werde 😄

Jeder sollte sich eine stressfreie Zone schaffen. Egal ob das Schlafzimmer, die Couch, das Bad oder der Beautysalon um die Ecke. 

Wie geht ihr mit Stress um oder lasst ihr euch gar nicht erst stressen 😉?

Eure Julia 💋

 

7 Gedanken zu „KAFFEEKLATSCH MIT JULIA: Stressfreie Zone

  1. Hallo liebe Julia,

    du schneidest einen interessanten Punkt an!
    Die Definition von Streß lautet ja: „Eine Situation, der man psychisch und/oder physich nicht gewachsen ist!“ Das heißt schlichtweg, man wird mit der Situation nicht fertig, insofern KANN es keinen „positiven“ Streß geben! Das ist nur der DRUCK, den manche brauchen um produktiver sein zu können. ODER es sind Situationen, gefüllt mit positiven Glücksgefühlen, die einen übermannen/frauen, aber das alles ist nur eine Frage der korrekten Definition.

    Zu dem von dir zittierten Spruch „Stress macht man sich nur selbst“ sage ich: Ja und Nein!
    JA, weil du JEDE Entscheidung selber treffen musst! Du bist dir selbst gegenüber verantwortlich und musst folglich die Konsequenzen (er)tragen.

    Und der letztgenannte Punkt führt uns zu meinem NEIN!
    Denn wir alle sind in ein System gezwängt, sei es die Rolle als Elternteil, die erforderliche Arbeit, das soziale Umfeld, dass uns in Schubladen sortiert. Und darin sind Aufgaben enthalten die MUSS man, aus welchen Gründen auch immer, erfüllen.
    Eltern möchten ihr Kind erziehen, daß es einmal glücklich wird.
    Die Arbeit brauchen wir um uns das Leben leisten zu können – wobei man überlegen muss in welchem Ummfang, das sein muss
    und das soziale Umfeld? Tja, ich denke da könnte man am ehesten den Besen ansetzen und ausfegen.

    Du siehst, das Thema hatte und habe ich immer wieder. Ich überdenke mein Leben regelmäßig,
    damit ich eben KEINEN Streß bekomme unnd tu nur das, was mir Freude macht..

    In diesem Sinne wünsche ich dir und deinen Leserinnen ein wundervolles, streßfreies Leben!
    Macht euch glücklich, Mädels!
    Euer WOLF

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    1. Hallo Wolf,
      das mit dem positiven Stress hast du gut angeschnitten, wenn ich mir deine Zeilen so durch den Kopf gehen lasse hast du vielleicht recht. Man wird in manchen Fällen zwar produktiver aber Stress als positiv zu sehen könnte tatsächlich eine Frage der Auslegung und Definition sein – darüber lässt sich wohl streiten bzw gut diskutieren 😄
      Betreffend „Stress macht man sich nur selbst“ – JA und NEIN: hmm das lässt sich definitiv nicht verallgemeinern da jeder Mensch in einer anderen Lebenslage steckt und daher stimme ich dir mit Ja & Nein zu – zumindest zum Teil. Manche können es sich nicht aussuchen und machen sich (wie ich) den Stress wirklich nur selbst. Es auf die Gesellschaft zu schieben ist mir dann aber doch zu einfach, vielleicht weil ich mich mittlerweile nicht mehr von der Masse und Fremden beeinflussen lassen will ABER andererseits gibt es sicher genügend Menschen die diesem Gesellschaftlichen Druck nicht gewachsen sind und sich den Stress perfekt sein zu müssen aufrängen lassen. Meiner Meinung nach kann man das alles „oft“ selbst beeinflussen und einfach nein zu den Vorstellungen des sozialen Umfelds etc sagen, in der heutigen Zeit muss man definitiv nicht mehr zu allem Ja & Amen sagen sondern kann sich einfach mal abheben und nein sagen. Aber wie schon geschrieben kommt es auf den Menschen und die Lebensumstände an, es ist nicht zu verallgemeinern, man kann das Thema nur auf jeden individuell auslegen 😉
      Dass du nur das machst was dir Freude macht finde ich sehr schön, ich versuche ebenfalls so gut es geht nur Dinge zu machen die das tun ❤️
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar 😃 einer ausgiebigen Diskussionsrunde bin ich nie abgeneigt und freu mich über interessante Antworten wie die deinen!
      Halt die Ohren steif und LG

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  2. Oh ja Stress ist ein großes Thema. Ich bin leider Perfektionistin und mach mir viel Stress einfach wirklich selbst. Witzigerweise habe ich den meisten Stress mit meinem Haushalt, den möchte ich immer picobello sauber halten, was bei zwei Katzen leider gar nicht so einfach ist. Dann neben Freund auch noch Zeit für die Familie finden. Omis und Opis wollen besucht werden. Ich hab immer das Gefühl ich muss es allen Recht machen, dass immer irgendjemand böse ist wenn ich mal keine Zeit habe – sei es Freunde oder Familie. An diesem Punkt arbeite ich gerade an mir. Zeit für mich? Irgendwie noch ein Fremdwort für mich… ach ja gestern abends 1 Stunde, da wollte ich lesen und bin dann vor Erschöpfung eingenickt … hmm 😉

    Einfach mal alles locker und easy sehen? Der Staub rennt einem nicht davon, einfach mal das Licht abdrehen wenn zu viele Katzenhaare am Sofa liegen, die Oma am nächsten Wochenende besuchen? Leichter gesagt als getan 🙂

    Alles Liebe,
    Daniela

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    1. Hallo Daniela,
      ich freu mich immer so von dir zu lesen 😃
      Mit dem Stress selber machen sind wir uns sehr ähnlich, bei mir ist es zwar nicht der Haushalt aber alles andere trifft auf mich zu. Es jedem recht machen zu wollen habe ich aber vor Jahren abgelegt, es frustriert und frisst einen auf, es lebt sich viel einfacher das nicht zu tun aber es ist auch leichter gesagt als getan 😄 bei mir kam irgendwann der Punkt an dem mir der Knopf aufging und ich einfach mal zuerst an mich selbst denken wollte (darüber hab ich auch schon in „Wie funktioniert das mit der Selbstliebe“ geschrieben) und es mir nicht mehr wichtig war es allen anderen recht zu machen. Seitdem mache ich es „mir“ recht und ich bin dadurch doch viel ausgeglichener geworden.
      Oh mein Gott das ist wirklich nicht viel Zeit für dich 😄 ich schaffe es aber auch nicht immer.. Manchmal muss ich kurz vor dem „es wird alles zu viel“ stehen um es umzusetzen.
      Ich geb dir recht, die Umsetzung ist leichter gesagt als getan 😄!! Aber man kann ja klein anfangen 😉
      Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende und alles Liebe! Stress dich nicht zu sehr 💋

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      1. Das freut mich 🙂
        Ja mein Wochenende war toll, am Samstag hab ich ganz untypisch zu allem NEIN gesagt und lag den ganzen Tag faul auf der Couch 🙂 ICH-Zeit vom Feinsten!
        Alles Liebe,
        Daniela

        Gefällt 1 Person

  3. Sehr gutes Thema für einen Beitrag 🙂 vor allem bei dem Punkt social media muss ich dir Recht geben. Facebook und Instagram verschlingen so viel wertvolle Zeit, die ich für lange Spaziergänge oder Treffen mit Freunden nutzen könnte. Der Witz ist ja, dass mir das sehr wohl bewusst ist, und ich trotzdem noch zu viel Zeit reinstecke. Mein Ziel ist jetzt, „nur“ noch eine halbe Stunde am Tag in sozialen Netzwerken zu verbringen, mal sehen, ob’s klappt 😀
    Lange stressige Phasen, in denen der Körper die Ansage kriegt: „Durchhalten ist alles“, haben vor allem einen Nachteil. Endet die Phase auf einmal (im langersehnten Urlaub) werde ich oft krank, weil der Körper sich endlich entspannen kann. Und das im Urlaub. Echt ätzend.
    Ich finde auch, dass junge Menschen viel zu viel Stress haben, das fängt schon in der Schule an. Zu wenig Zeit, zu viele Verpflichtungen, zu viel Leistungsdruck.
    Super Beitrag 🙂 LG Katinka

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